Holzasche ist durch ihren sehr hohen pH-Wert basisch. Bei Kontakt können Hautreizungen und Augenreizungen entstehen und sie kann beim Einatmen die Atemwege reizen. Daher ist es wichtig, beim Umgang mit Asche geeignete Schutzhandschuhe zu tragen. Schutzbrille und Staubmaske sind ebenfalls zu empfehlen.
Es ist unbedingt zu vermeiden, warme oder ausgekühlte Holzasche in den Grüngutbehälter zu leeren, da diese mit Feuchtigkeit oder Wasser wieder warm wird und einen Brand verursachen kann. Nach dem Grillieren mit einem Holzkohlegrill sollte die Asche in einen geschlossenen Aschebehälter umgefüllt werden, um zu verhindern, dass sie beispielsweise durch Wind trockene Pflanzen oder Gebäude in Brand setzt.
Die vermeintlich ausgekühlte Asche sollte niemals in Plastikeimer, Kehrichtsäcke oder Kartonschachteln geleert werden. Die Asche benötigt mindestens 48 Stunden zum vollständigen Auskühlen und sollte in einem feuerfesten Behälter mit Deckel auf einem nicht brennbaren Untergrund im Freien gelagert werden, bevor sie ordnungsgemäß gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgt wird. Asche im Wald zu entsorgen ist verboten! Verbrauchern ist zwar bewusst, welche Risiken heisse Asche mit sich bringt, allerdings wird vielfach unterschätzt, wie lange es dauert, bis die Asche wirklich vollständig ausgekühlt ist.